Zu Peptide wird viel diskutiert, selten mit Kontext. Hier stehen zuerst die Grundlagen in geordneter Reihenfolge, danach die praktischen Hinweise.
Diese Seite wurde am 2025-11-25 aktualisiert und wird regelmäßig bei neuen Erkenntnissen überarbeitet.
Der Palmitinsäure-Ester Chloramphenicolpalmitat wurde für die orale Gabe entwickelt, da er im Gegensatz zum Chloramphenicol nicht bitter schmeckt. Bayer bewarb in den 1950er Jahren Chloramphenicolpalmitat-Tabletten und -Saft (Leukomycin) für die Kinderpraxis mit dem Attribut „ohne Eigengeschmack“. Chloramphenicolpalmitat ist ein Prodrug, das im Duodenum durch die Pankreaslipase unter Freisetzung von Chloramphenicol hydrolysiert wird. Auch in Tierarzneimitteln für die orale Verwendung etwa bei Hunden und Katzen kommt es zum Einsatz; der Wirkstoff wird gut resorbiert. Chloramphenicolpalmitat ist ein weißes, cremiges, kristallines Pulver mit schwachem Geruch. Es ist praktisch unlöslich in Wasser, schwer löslich in Ethanol und löslich in Ether.
Quellen: de.wikipedia.org
Für die parenterale Gabe wird der Bernsteinsäure-Monoester in Form seines Natriumsalzes Chloramphenicolhydrogensuccinat-Natrium eingesetzt. Es ist ein weißes oder gelblich-weißes Pulver und sehr gut löslich in Wasser sowie leicht löslich in Ethanol.
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== Nichtmedizinische Nutzung == Die antibiotische Wirkung von Chloramphenicol wird in der Mikrobiologie genutzt, um bakterielles Wachstum zu inhibieren. Beispielsweise kann Chloramphenicol zur Selektion bei der Klonierung verwendet werden, wenn der genutzte Vektor auch ein Gen für Chloramphenicol-Resistenz enthält. Zudem wird Chloramphenicol heute auch für die Verbesserung der FISH (Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung) verwendet, dort wird die Proteinbiosynthese und die den Abbau von rRNA hemmende Wirkung genutzt. In der Biochemie wird Chloramphenicol und die Chloramphenicol-Acetyltransferase im CAT-Assay verwendet, um die Stärke von Promotoren bei der Genexpression in Eukaryoten zu messen. Weiterhin wird Chloramphenicol zusammen mit der Chloramphenicol-Acetyltransferase als Reportergen bei der Klonierung verwendet.
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== Handelsnamen == Humanmedizin: a Monopräparate: Chloramphenicol Agepha Augensalbe (A), Halomycetin Augensalbe (A), Posifenicol Augensalbe(D) Tiermedizin: a Monopräparate: Cefenicol CA Augentropfen, Chloropal forte ad us. vet. (CH), Chloro-Sleecol Tabs, Otiprin N, Prurivet S; Kombinationspräparat mit Dexamethason: Cefenidex CA/DEX Augentropfen
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== Literatur == Alfred Marchionini, Hans Götz: Neuere Erfahrungen mit der antibiotischen Behandlung der Hautkrankheiten (Aureomycin, Chloromycetin, Terramycin). In: Münchener Medizinische Wochenschrift. Band 95, Nr. 1, 2. Januar 1953, S. 71–74, insbesondere S. 71 und 73. Toxikologische Bewertung von Chloramphenicol. In: bfr.bund.de. Bundesinstitut für Risikobewertung, 14. März 2014; abgerufen am 25. Februar 2026. Zur Häufigkeit des Auftretens von aplastischer Anämie:
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K. Hausmann, G. Skrandies: Aplastic Anemia following chloramphenicol therapy in Hamburg and surrounding districts. In: Postgrad Med J. Band 50 (Supplement), 1974, S. 131–136. K. Hausmann, G. Skrandies, P. Sachtleben: Aktuelle Aspekte arzneimittelbedingter Knochenmarkschäden. In: Münchener Medizinische Wochenschrift. Band 116, 1974, S. 1621–1626.
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Synthese einer Vorstufe für Chlorcyclizin und Clocinzin Zunächst wird 4-Chlorbenzophenon mit Natriumborhydrid zum Alkohol reduziert. Die OH-Gruppe wird im nächsten Schritt durch eine Chlorid substituiert. Mit Hilfe des Phasentransferkatalysators Tetrabutylammoniumiodid wird das Chloratom erneut ausgetauscht und Piperazin wird an dem Kohlenstoffatom angebracht.
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Peptide wird hier aus öffentlich zugänglicher Fachliteratur zusammengefasst: Definition, Einordnung und die Punkte, die in der Praxis wiederkehren. Angaben ohne Gewähr, keine medizinische Beratung.
Die Forschung zu Peptide arbeitet überwiegend mit kontrollierten Labor- und Tierstudien; klinische Daten sind je nach Substanz unterschiedlich belastbar. Wir geben den Stand der Literatur wieder.
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